Freitag, 16. Juni 2017

Einfach mal drauf los geschrieben

Ich schreib' einfach mal drauf los.
Auf die Plätze! Fertig! Los!

Das zurückgezogene Leben tut mir richtig gut! So wie früher, bevor ich z.B. auf Techno feiern ging (2014); soll aber nicht implizieren, dass die Musik und diese Szene scheiße sind; dafür hatte ich zu viele gute Nächte gehabt, nur
erinnert man sich an diese gar nicht mehr zurück. Ich zumindest nicht.
Ich mag die Musik, besonders den Bass, und wie die Menschen hin und her huschen, ein bisschen orientierungslos, aber sympathisch.
Doch leider hat die Qualität echt nachgelassen, weshalb ich nicht mehr überall anzutreffen zu bin; auch wenn ich einige Leute echt lieb gewonnen habe, auch wenn ich nichts privat mit ihnen mache, aber das kann ich nicht, aufgrund unterschiedlichen Faktoren.
Schlimm ist das nicht. Lieber so, anstatt pseudo-Freundschaft vorzugaukeln.
In den meisten Fällen empfinde ich es sehr anstrengend, mit Menschen zu reden, weshalb ich meine Fassade aufrecht halte.
Es ist schon zu oft vorgekommen, dass mein Gegenüber, bestimmte Gesprächsthemen auf sich lenkte und nur noch von sich erzählte, dabei wollte ICH mal über meine Ängste / Zweifel / Sorgen / Wünsche / Träume / ... reden. Sofort habe ich meine Mauern wieder aufgebaut nach dieser Erfahrung.
Hinzugefügt braucht es LANGE bis diese Schwelle - Hemmschwelle trifft es eher - erreicht ist, dass ich mal über das rede, was ICH bin und wie ICH mich in dieser Welt zurecht finde.
Wenn Rededrang besteht, dann möchte ich einen Monolog führen, OHNE das mein/e Zuhörer/in mittendrin Kommentare oder Bewertungen abgibt.
Frustrierend !
Der zuvor beschriebene Fall bezieht sich auf "Freunde".
Wenn Bekannte mit mir reden, habe ich gar kein Problem mich im Hintergrund aufzuhalten, das ist mir sogar lieber; -
Mist !
Eigentlich wollte ich nicht ausführlich darüber schreiben xd *räusper*

Wie ist der aktuelle IST-Zustand ?
Ich besuche regelmäßig die Uni, komme dort gut voran. Auch wenn es warm ist, trage ich kurzärmlig. Mit meiner Art, meinem Engagement und mit meinem Wissen, versuche ich die Narben zu überdecken, aber ich glaube, dass es meinen Dozenten und Kommilitonen viel unangenehmer ist als mir. Sie versuchen ihren "Schock" nicht anmerken zu lassen.
Vorgestern fragte eine Kommilitonin neben mir via Zettel, ob ich denn jemanden zum Reden habe.
Einerseits "süß" (?), dass fremde Menschen sich "sorgen" (?), andererseits wäre es mir lieber, würde es sie kalt lassen, denn drüber reden mag ich nicht. Bzw will ich die Konsequenzen dafür nicht tragen und im Endeffekt kommt es doch auf "wichtigere" Dinge an.
Außerdem blocke ich überwiegend ab, wenn Reize von außen kommen:"Warum machst du ..?"
Effektiver ist es, wenn es mal von mir aus kommt:"Hey, es ist so und so...".

Ansonsten komme ich mit meinem Fachbereich gut zurecht und ich freue mich jedesmal, wenn mein Name fällt und sie sich zu mir gesellen wollen.

Neben meinen Uni-alltag vertreibe ich mir die Zeit mit wissenschaftlicher Literatur, Home Office, Pokemon Gelb (hab ich aufm Nintendo eShop fuer den 3DS runtergeladen, einfach nur bae!), Handy Games (Dreamgirlfriend, Yugioh Duel Links), Mangas lesen, Animes schauen, einfach nur Bilder anschauen (tumblr <3),...
Soziale Kontakte knüpfe ich außerhalb universitären Kontexten nur via skype.
Und anscheinend gibt es doch die Menschen, die die andere Klammer sind (Klammer auf; Klammer zu). Mit denen man Unterhaltungen führen kann, ohne dass man als "pervers / verrückt" bezeichnet wird oder das man die Gesprächsinhalte z.B. auf mich projiziert und denkt:"Boah, die will hart rangenommen werden!".
In vielen Situationen hatte ich das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, was ich leid bin.
Ich werde so oft missverstanden, denke ich...

Was ich auch noch los werden möchte - seht es als einen Appell an:
Dauerhafter Konsum schadet, auch wenn man es nicht wahrhaben will.
Ich glaube zu wissen, dass man es anhand der Emotionsregulation oder Gefühle allgemein feststellen kann. So als wäre man VIEL sensibler geworden.
Früher paar Tränchen vergossen, wenn man enttäuscht wurde
Jetzt: Katastrophe
Ok, in den zwei Fällen war ich auch mega hart betrunken bzw. hat mich die Hitze geschlagen. Ihr kennt das !
(Natürlich spielen weitaus mehr Faktoren eine Rolle, aber das hier war eine neue Erkenntnis für mich).
Mein Soziologie-Prof würde fragen:"Cui bono?" (wem nützt es?, wer hat davon einen Vorteil?
 [lat., »wem (dient es) zum Guten?«]).


Danke für's Lesen !

(●´・∀・`)ノ”βyё-βyё
Yume



Kimono makes you fancy, classy and attratctive